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Die ARCHE Hamburg e. V.

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Manuela Hennig 112018
Manuela Hennig
Projekt-Koordinatorin
 
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Di. bis Fr. 10.00 - 13.30 Uhr
 
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Auf der Hude 7
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Tel.: 040 303 931 77
 
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Tel.: 040 450 634 00
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www.kinderprojekt-arche.eu
 
6. Januar 2020

Brief aus der ARCHE Harburg von der Leiterin Angela Krull im Januar 2021

Liebe Unterstützer*innen der Arche Hamburg-Harburg,
 
Voller Dankbarkeit blicken wir auf die letzten Wochen zurück, die hinter uns liegen, ein spannender Dezember-Monat. Dankbar sind wir vor allem dafür, dass wir trotz dieser herausfordernden Umstände Wege finden konnten, Begegnungen und Highlights für die Kinder zu schaffen. Dazu haben Sie, liebe Unterstützer*innen auf vielfältige Art und Weise beigetragen und dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.
 
Glückliche Kinder in der Kleiderkammer...
Ende November haben wir unsere Kleiderschatzkammer eröffnet und konnten inzwischen schon viele Kinder mit schönen Pullis, warmen Jacken, Winterschuhen, Mützen und Schals glücklich machen. Viele der Kinder fragen uns nach Gutscheinen, um die Kleiderschatzkammer besuchen zu dürfen. Manchmal kamen die Kids dann am nächsten Tag komplett neu eingekleidet mit wunderschönen Sachen in die Arche und präsentierten diese stolz.
 
Hohohoooo der Nikolaus...
Der 7. Dezember war für viele Kinder ein ganz besonderer Tag, denn zum ersten Mal bekamen sie Besuch von einem Nikolaus. Wir konnten tolle Ehrenamtliche gewinnen, die uns als Nikoläuse verkleidet begleiteten und je mit einem hauptamtlichem Mitarbeiter aus unserem Team die Kinder zu Hause besuchten. Ehrenamtliche eines Clubs hatten für uns tolle Nikolaustüten befüllt und gestaltet, sodass der Aktion – natürlich unter einem besonderen Hygiene-Schutzkonzept – nichts mehr im Wege stand.  Mit unseren 4 Zweier-Teams besuchten wir insgesamt über 100 Kinder an ihren Haustüren und überreichten ihnen die Tüten. Ich erinnere mich, wie mich eine Mutter anrief, deren Tochter kurz zuvor bei unserem Besuch nicht Zuhause war. Die Mutter sagte, das Mädchen sei nun extra von ihrer Lerngruppe nach Hause gekommen und weine jetzt sehr, weil sie den Nikolaus verpasst hatte. Als wir nochmal zurückgingen, um dem Mädchen den Nikolaus nicht vorzuenthalten, konnten wir in ein überglückliches Gesicht blicken. Sie war voller Freude, dass der Nikolaus extra (nochmal) zu ihr gekommen war. Am Ende waren wir sehr berührt von vielen sehr schönen und persönlichen Begegnungen im Türrahmen und überwältigt von den positiven Reaktionen vieler Familien und Kinder. Auch war es für uns eine Gelegenheit, ein paar tiefere Einblicke in so manche Wohnsituation und familiäre Hintergründe zu bekommen. Dunkle Treppenhäuser, abgerissene Klingelschilder, Polizeieinsätze in dem Hausflur, heruntergekommene Treppenhäuser und kleine Wohnungen malten uns einmal mehr die Notlagen und beengten Wohnverhältnisse einiger unserer Kinder vor Augen.
 
11 kleine Weihnachtsfeiern...
Ein besonderes Highlight waren die 11 kleinen Weihnachtsfeiern, die wir in den letzten Tagen mit insgesamt über 100 Kindern feiern konnten. Wir teilten die Kinder dafür in kleine Gruppen á 10 Kinder ein und hatten eine Art Weihnachtsmarkt mit vielen kleinen Stationen und Einbahnstraßensystem aufgebaut. Ob Punsch und Kekse, das Spiel mit der goldenen Nuss, Challenges und Quizfragen, Axtweitwurf, Kettenkarussell oder Bratwurst essen – die Kinder hatten jede Menge Spaß. Bei der Station „Weihnachten aus der Box“ wurde ihnen die Weihnachtsgeschichte ganz persönlich erzählt und am Ende gab es natürlich die Geschenkübergabe. Es war so schön, so viele strahlende Kinderaugen zu sehen, die sich riesig über die Geschenke freuten, aber noch mehr darüber, dass sie überhaupt zur Weihnachtsfeier kommen durften. „Habt ihr das extra für uns aufgebaut???“ fragten sie erstaunt und ein Junge schickte uns danach noch eine Sprachnachricht mit den Worten „das wäre wirklich nicht nötig gewesen, aber es war richtig schön!“. Die Kinder genossen ihre begrenzte Zeit, die sie zur Weihnachtsfeier kommen durften sehr und äußerten große Dankbarkeit. Sie reagierten so unverfälscht und echt, manchmal beinahe „verzaubert“. Wir genossen die intensive Zeit mit den kleinen Gruppen und diese Möglichkeit des besonderen Fests, bevor die Kids in den nächsten Wochen teilweise mehr oder weniger eingesperrt in ihren kleinen Wohnungen festsitzen. Eines der älteren Mädchen, das sonst eher ziemlich grob, vorlaut und frech ist, war so überwältigt, als ich ihr am Ende das Geschenk überreichte, dass sie gar nicht wusste, wohin mit ihrer Freude. Sie wedelte mit den Händen und fragte: „Darf ich Sie umarmen?“.
 
Gestern und heute besuchten wir nun nochmal über 30 Familien, um ihnen Lebensmittel für die Feiertage vorbeizubringen und ihnen an der Wohnungstür nochmal Frohe Weihnachten zu wünschen und ihnen zu zeigen, dass wir an sie denken. Viele der Familien waren sehr dankbar dafür und freuten sich riesig.
 
Ein Vater teilte uns am Tor bei der Weihnachtsfeier mit, dass sein Sohn sich, seit er in die Arche kommt, sehr positiv verändert hat. Er würde sich nun viel besser verhalten und benehmen und wäre ruhiger und fröhlicher. Insbesondere bei dieser Familie, die einen ziemlich vernachlässigten Eindruck macht, hätten wir eine solche Rückmeldung nicht erwartet. Sie zeigt uns, dass wir hier am richtigen Platz sind und einen Unterschied im Leben der Kinder machen.  Sie malt uns auch vor Augen, wie wichtig es ist, diese Anlaufstelle für die Kinder des Phoenix Viertels langfristig zu gewährleisten, weiterhin Beziehungen zu bauen und Möglichkeiten der Begegnung zu finden – ganz unabhängig davon, wie die Umstände sind.
 
Nachfolgend ein paar Fotos der letzten Wochen. Ihnen einen guten Start in das neue Jahr 2021.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Ihre Angela Krull"
 
 
unsere 3 Nikoläuse 01unsere drei Nikoläuse...
Der Nikolaus kommt extra zu mir 01der Nikolaus kommt extra zu mir...
 
 
Es geht los Kopie 01es geht los...
Erfüllte Wünsche Kopie 01lecker Bratwurst...
 
 
Erfüllte Wünsche Kopie 01erfüllte Wünsche...
Geschenke Geschenke Geschenke KopieGeschenke, Geschenke...
 
 
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